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Ilsenburger lassen es noch schleifen

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In der Handball-Verbandsliga ist der HV Ilsenburg mit einem Sieg im Nachholspiel ins neue Jahr gestartet.
Von Ingolf Geßler        

Der HV Ilsenburg hat in der Handball-Verbandsliga Süd einen siegreichen Start ins neue Jahr hingelegt. Mit einem 32:29-Erfolg im Nachholspiel gegen den Weißenfelser HV 91 bleibt das Team von Trainer Andreas Simon ärgster Verfolger des Tabellenführers.
             
Die Ilsestädter erwarteten im einzigen Wochenend-Spiel der Liga mit dem Weißenfelser HV 91 den Absteiger aus der Sachsen-Anhalt-Liga, die Partie war noch vom ersten Spieltag der Saison offen. Die dreiwöchige Pause war beiden Teams anzumerken, die Partie wurde nicht gerade mit dem höchsten Tempo angegangen. „Viele Angriffsbewegungen waren noch zu langsam, folgerichtig fielen in der Anfangsphase wenig Tore“, schätzte HVI-Coach Andreas Simon realitisch ein.
             
Die Ilsenburger konnten sich aber einmal mehr auf ihren Keeper Steffen Homan verlassen. Der HVI-Schlussmann war vom Anpfiff weg der überragende Akteur dieser Partie, bis zu seiner Auswechslung (50.) standen 22 Paraden zu Buche. Nach gut zehn Minuten fanden auch seine Vorderleute besser ins Spiel, vom 5:4 (12.) wurde über die Stationen 9:5 (16.) und 15:8 (24.) eine klare 18:10-Führung (29.) herausgeworfen.
            
Dabei zeigte sich vor allem Chris Sadowski und Michael Gohlke aus dem Rückraum treffsicher, ein Sonderlob bekam auch Kieran Schneider für seine starke Vorstellung. „Für ihn hat es mich besonders gefreut, da er sonst weniger Einsatzzeit bekommt“, lobte Andreas Simon seinen Rechtsaußen.
            
Kieran Schneider verwandelte dabei ebenso wie Johannes Bittner einen Konter nach super Pass von Keeper Steffen Homann. Auf Seiten der Gäste ragte bereits im ersten Durchgang Linksaußen Patrick Wandelt heraus, mit insgesamt elf Toren war er von den Ilsenburgern nie richtig in den Griff zu bekommen.
            
Kurz vor der Pause scheiterte Wandelt allerdings mit einem Siebenmeter. Für den neuen HVI-Keeper Istvan Lengyel eine gelungene erste Aktion, im Nachwurf überwand der Weißenfelser den Ungarn schließlich doch zum 18:11-Halbzeitstand.
             
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Ilsenburg zunächst alles im Griff. Zwar verkürzte der Tabellenfünfte aus Weißenfels den Rückstand kurzzeitig auf fünf Tore (22:17, 42.), doch spätestens als Michael Gohlke vom Siebenmeterpunkt sein achtes Tor erzielte und die Führung wieder auf 29:21 ausbaute (52.), schien die Partie gelaufen.
             
Danach geriet der Spielfluss bei den Ilsenburgern, auch bedingt durch einige Wechsel, etwas ins Stocken. Abspielfehler, darunter auch zwei lange Pässe des neuen Keepers Istvan Lengyel, technische Fehler, überhastete Würfe und fehlende Disziplin führten dazu, dass Weißenfels den Rückstand mit fünf Toren in Folge auf 29:26 verkürzte (56.). Der Sieg geriet aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr, auch zur Schlusssirene stand ein Drei-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel (32:29).
             
„Am Ende war es ein souveräner Sieg, für den wir bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein gelegt haben. Über die letzten zehn Minuten gibt es im Verlauf dieser Woche Redebedarf, im Rückspiel können wir uns das nicht erlauben. Wenn wir in Weißenfels mit dem gleichen Ergebnis gewinnen, würde mir das aber sicher auch reichen“, blickt Andreas Simon auf den Sonntag voraus. Kurioserweise findet schon das Rückspiel in Weißenfels statt.
             
HV Ilsenburg: Homann, Lengyel - Gohlke (8/2), Rinke (1), Sadowski (6), Schneider (3), Kausch (3), Bittner (4), Zuzanek (4), Hoffmann (1), Kunze (2), Kays, Hain;
             
Zeitstrafen: HV Ilsenburg 0 - Weißenfelser HV 2; Siebenmeter: HV Ilsenburg 2/2 - Weißenfelser HV 5/4.

[Quelle: https://www.volksstimme.de/sport/lokalsport/wernigerode/handball-ilsenburger-lassen-es-noch-schleifen]

Duell um die Tabellenführung

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Mit vollem Einsatz, wie ihn hier Norman Hoffmann im Spiel gegen die TSG Calbe II demonstriert – will der HV Ilsenburg das Topspiel gegen den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz angehen. Foto: Ingolf Geßler

Mit vollem Einsatz, wie ihn hier Norman Hoffmann im Spiel gegen die TSG Calbe II demonstriert – will der HV Ilsenburg das Topspiel gegen den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz angehen. Foto: Ingolf Geßler

In der Ilsenburger Harzlandhalle kommt es zum Spitzenspiel des HV Ilsenburg gegen Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Das Topspiel der Handball-Verbandsliga Süd wird am Sonntag um 15.15 Uhr in der Ilsenburger Harzlandhalle angepfiffen. Der gastgebende HV Ilsenburg, mit makelloser Bilanz von 14:0-Punkten Spitzenreiter, erwartet den Zweitplatzierten, SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz.

Ilsenburg bisher ungeschlagen

Es ist das Duell zweier Meisterschaftskandidaten, die bereits zum frühen Zeitpunkt Saison ihre Ambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Der HV Ilsenburg hat als Vizemeister der Vorsaison bisher alle sieben Spiele gewonnen, der SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz, der zum Ende der letzten Serie mit zwei Niederlagen noch auf Rang sechs abrutschte, folgt mit nur einer Niederlage beim Tabellendritten BSV Fichte Erdeborn auf dem zweiten Platz.

Die aktuelle Situation dürfte den Ilsenburgern die Favoritenrolle zuspielen, wären da nicht die beiden Vergleiche aus der Vorsaison. Da verloren die Harzer sowohl das Hinspiel in der Lutherstadt (22:24) als auch die Heimpartie – und dies ziemlich derb mit 20:29.

Mit breiter Brust auflaufen

„Wir haben aus der letzten Saison noch etwas gut zu machen, nach den bisherigen Ergebnissen werden wir gerade als Heimmannschaft mit breiter Brust in dieses Spitzenspiel gehen“, kündigt HVI-Trainer Andreas Simon eine selbstbewusste Ilsenburger Mannschaft an. „Gegenüber dem letzten Spiel beim Schlusslicht Coswig heißt es in erster Linie, unsere Wurfquote zu verbessern. Auch auf den starken Rückraum des Gegners müssen wir uns einstellen. Zudem verfügt Wittenberg-Piesteritz über ein körperbetonte Deckung, wir müssen also viel Bewegung in unseren Angriff bringen“, so Simon.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lenny Rinke, ansonsten sind bis auf Jaroslav Zuzanek alle Spieler an Bord.

Ilsenburger Handballer ohne Punktverlust

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Lenny Rinke (Zweiter von rechts) wird von zwei „Burgenländern“ in die Mangel genommen und versucht seinen Nebenmann Markus Czaja (links) ins Spiel zu bringen. Beide steuerten fünf Treffer zum knappen Heimsieg gegen die Saalestädter bei. Foto: Ingolf Geßler

Lenny Rinke (Zweiter von rechts) wird von zwei „Burgenländern“ in die Mangel genommen und versucht seinen Nebenmann Markus Czaja (links) ins Spiel zu bringen. Beide steuerten fünf Treffer zum knappen Heimsieg gegen die Saalestädter bei. Foto: Ingolf Geßler

Am 6. Spieltag der Handball-Verbandsliga bleibt der HV Ilsenburg nach dem 35:34-Sieg weiter ohne Punktverlust.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Der HV Ilsenburg ist in der Handball-Verbandsliga auch nach dem sechsten Spieltag ohne Punktverlust. Beim 35:34-Erfolg über den HC Burgenland II mussten die Anhänger aber bis in die Schlussminuten hinein um den Sieg bangen.

Vielversprechender Start

Die Gastgeber erwischten ohne Jaroslav Zuzanek, der sich im letzten Heimspiel gegen Calbe den Daumen gebrochen hatte, einen vielversprechenden Start. Zwar ging der erste Treffer auf das Konto der Burgenländer, doch dann erzielten die Hausherren fünf Tore in Folge und alles sah nach dem nächsten ungefährderten Heimsieg aus. Doch weit gefehlt. Im weiteren Verlauf ließen die Ilsenburger gerade von den Außenpositionen einige klare Chancen aus und nach knapp acht Minuten hatte die Oberliga-Reserve des HC Burgenland zum 5:5 ausgeglichen.

„Wir wussten um die Offensivstärke des Gegners und ihren besten Torschützen Tobias Seyfarth, waren auch gut darauf eingestellt, haben es an diesem Tag aber schlecht umgesetzt“, so Andreas Simon. Beim Stand von 9:10 (16.) reagierte der HVI-Coach mit einer Auszeit, doch die Umstellung auf eine offensivere 5:1-Deckung verfehlte zunächst noch ihre Wirkung.

Gäste ziehen davon

„Wir haben die Einläufer nicht konsequent genug angenommen, so kam der Gegner über den linken Rückraum und den Kreis immer wieder zum Abschluss“, bemängelte Andreas Simon. Die Gäste zogen auf 9:13 davon und führten bis kurz vor der Pause weiter mit vier Toren (13:17, 27.), ehe der HVI im Endspurt der ersten Halbzeit auf 16:18 herankam.

In der Pause gab Andreas Simon seinen Leuten mit auf den Weg, den Gegner konsequenter zu verteidigen. Der Start verlief mit zwei schnellen Toren von Eric Kunze und Markus Czaja auch verheißungsvoll, doch im weiteren Verlauf gerieten die Ilsenburger wieder mit 20:23 ins Hintertreffen (39.).

Taktische Maßnahme griff

In der entscheidenden Phase griff die taktische Maßnahme, den mit elf Toren erfolgreichsten HC-Werfer Tobias Seyfarth in Manndeckung zu nehmen. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wurden auch im Angriff mit schnellem Spiel die nötigen Räume geschaffen. Hiervon profitierte besonders Kreisspieler Sebastian Kausch, der nach dem Seitenwechsel sechs seiner acht Tore erzielte. Auch Michael Gohlke steuerte zur hundertprozentigen Siebenmeterquote in der Endphase zwei wichtige Treffer aus dem Rückraum bei.

„Beim Stand von 28:28 haben wir dann Oberwasser bekommen, einmal mehr hat sich die Tiefe im Kader bezahlt gemacht“, so HVI-Coach Simon. Knackpunkt für die Gäste war eine Rote Karte gegen Trainer Norman Öttner beim Stand von 34:32 (58.), in Überzahl ließen sich die Ilsenburger die Führung nicht mehr nehmen.

Ilsenburg führt Tabelle an

„Zum ersten Mal war die Mannschaft in der Situation, mit vier Toren zurück zu liegen, das hat sie gut gemeistert. Trotzdem müssen wir analysieren, was schief gelaufen ist und vor dem anstehenden Spitzenspiel gegen Wittenberg/Piesteritz in zwei Wochen verbessert werden muss“, so Simon. Da die Wittenberger das Topspiel beim BSV Fichte Erdeborn verloren, führt der HV Ilsenburg nun die Tabelle an.

HV Ilsenburg: Homann, Papies - Czaja (5), Rinke (5), Sadowski (3), Filous, Kausch (8), Bittner (1), Gohlke (5/3), Hoffmann (3), Kays (1), Kunze (4), Schneider, Hain;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 2 - HC Burgenland II 4 + Rote Karte gegen Trainer Norman Öttner (58.); Siebenmeter: HV Ilsenburg 3/3 - HC Burgenland II 3/3.

Im Derby ersten Sieg eingefahren

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Ilsenburgs Florian Fahrtmann lässt sich in dieser Szene weder von Matthias Schlemminger (links) noch von Jozsef Magonyi (verdeckt) aufhalten und erzielt einen seiner sechs Treffer. Foto: Ingolf Geßler

Ilsenburgs Florian Fahrtmann lässt sich in dieser Szene weder von Matthias Schlemminger (links) noch von Jozsef Magonyi (verdeckt) aufhalten und erzielt einen seiner sechs Treffer. Foto: Ingolf Geßler

Die Handball-Männer vom HV Ilsenburg II haben ihren ersten Sieg in der neuen Liga eingefahren.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Der Aufsteiger setzte sich im Harzderby der Bezirskliga West gegen die SG Stahl Blankenburg mit 39:26 (18:11) durch. Mit neuformierter Mannschaft hat die Zweite des HV Ilsenburg nach dem souveränen Aufstieg die Bezirksliga-Saison in Angriff genommen. Michael Löwe bildet gemeinsam mit Christian Goedecke das Trainergespann, mit Florian Fahrtmann, Matthias Eckardt, Eric Brune und Felix Hain wechselten vier Spieler der Verbandsliga-Mannschaft in den Kader der Zweiten. Zusammen mit Mario Dallmann oder Norman Müller verfügt die HVI-Reserve damit über eine sehr erfahrene Truppe, die sich einen Platz im Tabellenmittelfeld zum Ziel gesetzt hat.

Nach zwei Auswärtsniederlagen zum Saisonauftakt beim SV Langenweddingen II (30:36) und bei der SpG Thale/Westerhausen (25:26), sollte im Harzderby gegen die SG Stahl Blankenburg unbedingt der erste Saisonsieg her. Die Ilsenburger mussten mit Matthias Eckardt, Steffen Oppermann, Andreas Drechsler und Björn Parlesack zwar wichtige Spieler ersetzen, dafür half Michael Gohlke aus der ersten Mannschaft aus.

Unerwartet offensiv

Die Blankenburger agierten mit einer unerwartet offensiven Deckung, in einer 4:2-Formation sollten die Rückraumschützen Florian Fahrtmann und Michael Gohlke mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen werden. Diese Taktik spielte aber eher den Hausherren in die Karten. Zum einen konnten Mario Dallmann, Norman Müller oder Eric Brune ihre individuellen Qualitäten im „Vier gegen Vier“ ausspielen, auch die beiden „Rückraumkanoniere“ wurden mit Sperren immer wieder in gute Wurfpositionen gebracht. Michael Gohlke versenkte vor der Pause nahezu jeden Wurf im Stahl-Gehäuse, war mit zehn Treffern am Ende erfolgreichster Werfer der Partie. Auch Mario Dallmann und Florian Fahrtmann präsentierten sich mit sieben und sechs Toren sehr treffsicher.

Eine 4:1-Führung konnten die Blankenburger mit ihrem schnellen Angriffsspiel noch einmal auf 6:5 verkürzen, doch mit zunehmender Spielzeit spielte der HV Ilsenburg seine Routine und individuelle Klasse aus. Über die Stationen 9:5 und 13:8 warfen die Gastgeber eine bereits vorentscheidende 18:11-Führung heraus, Anteil daran hatte auch die Abschlussschwäche der SG Stahl vom Siebenmeterpunkt. Die ersten drei Strafwürfe wurden vergeben, ehe Stefan Schulze, mit fünf Toren bester Stahl-Werfer, den ersten zum Stand von 13:10 verwandelte (23.).

Auch nach Wiederanpfiff behielt die SG Stahl ihre offensive Deckungsvariante bei, konnten die Kreise des Ilsenburger Offensivtrios Gohlke, Fahrtmann und Dallmann aber nicht einengen. Mit einem 6:1-Lauf zogen die Hausherren auf 24:12 davon, danach pegelte sich der Vorsprung konstant bei zehn bis zwölf Toren ein. In der Schlussphase drehte auch HVI-Spielmacher Norman Müller mit vier Treffern auf, durch einige vergebene Würfe verpassten die Ilsestädter die „40-Tore-Marke“ knapp.

Bereits am kommenden Sonntag steht für den HV Ilsenburg II das nächste Heimspiel gegen den HC Aschersleben II an, die SG Stahl Blankenburg erwartet am 22. Oktober die SG Lok Oschersleben im heimischen Sportforum.

HV Ilsenburg II: Gelinski, Zimmermann - Gohlke (10), Dallmann (7), Müller (4), Fahrtmann (6), Hain (4), Brune (2), Habel (2), Rasch, Ebeling (2), Fuchs, Hoppe (2/1), Kortegast;

SG Stahl Blankenburg: Kissner, Schalanda - Schulze (5/2), Magonyi (4), Dieterich (3), Schlemminger (4), Baczynski (4), am Ende (3), Charwat (2), Kalinowsky (1), Arndt;

Zeitstrafen: HV Ilsenburg II 1 - SG Stahl Blankenburg 3; Siebenmeter HV Ilsenburg II 1/1 - SG Stahl Blankenburg 6/2.

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