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In der Schlussphase zu siegessicher

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

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Wieder einmal hat Ilsenburgs bester Werfer Markus Czaja (am Ball) die Staßfurt Abwehr „ausgewackelt“ und erzielt einen seiner insgesamt neun Treffer. Foto: Ingolf Geßler

Wieder einmal hat Ilsenburgs bester Werfer Markus Czaja (am Ball) die Staßfurt Abwehr „ausgewackelt“ und erzielt einen seiner insgesamt neun Treffer. Foto: Ingolf Geßler

Der HV Ilsenburg hat das Heimspiel in der Handball-Verbandsliga gegen Rot-Weiß Staßfurt mit 31:27 für sich entschieden.

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Die Verbandsliga-Handballer vom HV Ilsenburg haben im ersten Saisonspiel vor den eigenen Fans nahtlos an die Heimstärke der letzten Spielserie angeknüpft. Der 31:27-Sieg gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt war deutlich souveräner, wie es das Ergebnis aussagt.

Trainer Andreas Simon musste erneut auf drei wichtige Stammkräfte verzichten (Hoffmann, Ninnemann, Gohlke), dafür war Rückkehrer Martin Kays das erste Mal wieder mit von der Partie. In den ersten zehn Minuten verlief die Partie auf Augenhöhe, der HV Ilsenburg legte stets vor, die Oberliga-Reserve des HV Rot-Weiß Staßfurt zog nach. Mit drei Treffern in Serie zum 6:8 gingen die Gäste erstmals in Führung (13.).

„Wir wollten das Tempo von Beginn an hochhalten, waren in dieser Phase aber zu dicht auf der Abwehr und haben uns durch Ballverluste Tempogegenstöße eingefangen“, erklärte Andreas Simon.

Nach Rückstand dreht Ilsenburg auf

Seine Schützlinge ließen sich dadurch aber nicht von ihrer Linie abbringen, im Gegenteil. Es folgte die stärkste Phase der Ilsenburger, mit einem 6:0-Lauf binnen sechs Minuten warfen die Hausherren eine 12:8-Führung heraus. Die Deckung stand in dieser Phase richtig gut und auch Keeper Steffen Hohmann, der unter anderem zwei Strafwürfe parierte, steigerte sich zunehmend.

Auch eine Auszeit und ein vergebener Siebenmeter brachte die ganz in schwarz gekleidete HVI-Sieben nicht aus dem Tritt, die Führung wurde über ein 15:9 (25.) bis zur Pause auf 17:10 ausgebaut. Die letzten beiden Treffer im ersten Abschnitt erzielten die Gastgeber sogar in Unterzahl. Neben Markus Czaja, der sich immer wieder im Eins-gegen-Eins durchsetzte, zeigte sich vor allem Sebastian Kausch in der ersten Halbzeit sehr treffsicher. Sieben seiner acht Tore hatte der Kreisläufer bereits zur Pause erzielt.

„Die Kabinenansprache fiel in Anbetracht der guten Vorstellung sehr gut aus, nach 60 Sekunden war schon alles erzählt und die Jungs sind schnell wieder auf die Platte zurückgekehrt“, blickte Simon auf eine starke Phase ab Mitte der ersten Halbzeit zurück. Seine Jungs sollten das Tempo weiter hochhalten - und dieser Ratschlag wurde beherzigt.

Vorsprung ausgebaut

Der HVI knüpfte nahtlos an die gute erste Halbzeit an, Markus Czaja, Jaroslaw Zuzanek und Eric Kunze, der die folgenden beiden Siebenmeter verwandelte, schraubten den Vorsprung mit ihren Treffern bereits bis zur 41. Minute beim Stand von 25:15 auf zehn Tore. Ein Tempogegenstoß war dabei besonders sehenswert, nach abgeblocktem Ball und Pass von Sebastian Kausch musste Kunze nur noch einen Schritt laufen, ehe er den Ball im Tor­eck versenkte.

Bis sieben Minuten vor Ende sah es bei einer 30:21-Führung weiterhin nach einem klaren Sieg aus, doch dann ließen die Ilsestädter die Zügel im Gefühl des sicheren Sieges etwas schleifen. „Die letzten Minuten waren das einzige Manko einer sonst starken Partie. In dieser Phase haben wir dem Gegner die Bälle förmlich vorgelegt, vom Fußfehler bis zum misslungenen Kempatrick war alles dabei. Auch die Abwehr stand zu offen“, bemängelte HVI-Coach Andreas Simon.

Davon profitierte in erster Linie Staßfurts Kevin Engelhardt, der vier seiner sieben Tore in der Schlussphase erzielte. Der Sieg geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr, am Ende stand ein 31:27 an der Anzeigetafel.

„In der Schlussphase waren wir zu siegessicher, ich hatte aber nie das Gefühl, dass es noch in die Hose geht. Es war wichtig, das erste Heimspiel zu gewinnen. Zu Beginn der Saison läuft noch nicht alles rund, da müssen wir uns durchhangeln. In Köthen sind Denis Ninnemann und Norman Hoffmann wieder dabei, auch da wollen wir was holen“, gibt sich Simon zuversichtlich.

HV Ilsenburg: Hohmann, Papies - Czaja (9), Zuzanek (2), Sadowski (2), Rinke (2), Filous, Kausch (8), Bittner (2), Kunze (6/2), Schneider, Kays.

Zeitstrafen: HV Ilsenburg 4 - HV Staßfurt II 1; Siebenmeter: HV Ilsenburg 3/2 - HV Staßfurt II 4/2.

SCM gewinnt gegen Ystads IF

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Robert Weber vom SC Magdeburg war im ersten Spiel des 28. Klaus-Miesner-Gedenkturnier bester Werfer. Archivfoto: Eroll Popova

Robert Weber vom SC Magdeburg war im ersten Spiel des 28. Klaus-Miesner-Gedenkturnier bester Werfer. Archivfoto: Eroll Popova

Bundesligist SC Magdeburg ist mit einem mit 31:22-Sieg gegen die schwedischen Handballer in das 28. Klaus-Miesner-Gedenkturnier gestartet.

Von Manuel Holscher

Ilsenburg l Der SC Magdeburg ist mit einem 31:22 (16:11)-Sieg gegen Ystads IF aus Schweden in das 28. Klaus-Miesner-Gedenkturnier in Ilsenburg gestartet. Bester Werfen war Robert Weber mit elf Treffern.

Am Sonnabend (17 Uhr) geht es für den SCM gegen Aalborg Handbold aus Dänemark weiter. Der Erstligist hatte sich mit 32:30 nach Siebenmeterwerfen gegen den Bundesligisten HC Erlangen durchgesetzt. „Ich bin mit dem Auftakt zufrieden. Mit Aalborg treffen wir auf einen starken Gegner“, sagte SCM-Spieler Michael Damgaard.

Drei Europameister sind mit dabei

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Die MT Melsungen kommt als Titelverteidiger in den Harz. Foto: Alibek Käsler

Die MT Melsungen kommt als Titelverteidiger in den Harz. Foto: Alibek Käsler

Die 28. Auflage des internationales Klaus-Miesner-Gedenkturnier hält wieder hochkarätige Besetzung bereit.

Von Florian Bortfeldt

Ilsenburg l Am Freitag geht es los: Die inzwischen 28. Auflage des internationalen Klaus-Miesner-Gedenkturniers wird am späten Nachmittag in der Ilsenburger Harzlandhalle eröffnet (17 Uhr).

Wieder wurde ein tolles Turnierfeld auf die Beine gestellt. Neben dem SC Magdeburg, der MT Melsungen und dem HC Erlangen aus der 1. Bundesliga sind die Spitzenteams Orlen Wisla Plock (Polen), Ystads IF (Schweden) und Aalborg Handbold (Dänemark) mit dabei. Das Team aus Melsungen war schon mehrfach im Harz aktiv, strebt 2017 nach 2009 und 2016 den dritten Erfolg an.

Die Nord-Hessen gehen jedes Jahr etwas ambitionierter in die Saison, so auch 2017/18. Dafür spricht die Verpflichtung von Finn Lemke. Der Europameister, Olympia-Bronzemedaillengewinner und DHB-Pokalsieger kommt vom SCM. Die MT hat aber weit mehr zu bieten, mit Tobias Reichmann und Julius Kühn u.a. zwei weitere „Goldjungs“ der aktuellen DHB-Auswahl. Melsungen startet heute um 21 Uhr gegen Wisla Plock.

Dänischer Meister gibt Visitenkarte ab

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Das Team aus Aalborg kommt erstmals in die Harzlandhalle. Foto: Aalborg Handbold

Das Team aus Aalborg kommt erstmals in die Harzlandhalle. Foto: Aalborg Handbold

Die Vorbereitungen sind so gut wie erledigt, am morgigen Freitag geht es los: das diesjährige internationale Klaus-Miesner-Gedenkturnier ...

Von Florian Bortfeldt

Ilsenburg l Die Vorbereitungen sind so gut wie erledigt, am morgigen Freitag geht es los: das diesjährige internationale Klaus-Miesner-Gedenkturnier in Ilsenburg.

Die Vorfreude ist groß, denn die Organisatoren um Michael Löwe und Lo­thar Schacke haben wieder einmal ein tolles Turnierfeld auf die Beine gestellt. Zu einer top Veranstaltung wollen drei internationale Teams und drei Mannschaften der 1. Bundesliga beitragen. Neben dem SC Magdeburg, der MT Melsungen und dem HC Erlangen sind die Spitzenteams Orlen Wisla Plock (Polen), Ystads IF (Schweden) und Aalborg Handbold (Dänemark) mit dabei.

HV Ilsenburg-Präsident Michael Löwe hebt das vorbildliche Engagement seiner Vereins­mitglieder hervor. ,,Wir sind jedes Jahr mit bis zu 60 Leu­ten ehrenamtlich im Einsatz - und das bei einem kleinen Verein mit 100 Mitgliedern. Ich ziehe jedes Mal den Hut davor, mit welcher Bereitschaft die Hel­fer dabei sind“, so Löwe.

Das 28. Inter­nationale Klaus-Miesner-Gedenk­turnier um den HarzEnergie-Cup findet von Freitag bis Sonntag in der Harzlandhalle statt. Mit dem dänischen Team aus Aalborg reist auch ein weiterer „alter Bekannter“ an. Arnor Atlason ist der erfahrenste im Team der Dänen. Von 2004 bis 2006 streifte er sich das Trikot des SC Magdeburg über. Danach feierte er einige Erfolge, so wurde der Isländer viermal dänischer Meister und holte mit dem Nationalteam Silber bei Olympia 2008 in Peking und eroberte Bronze bei der EM 2010. Mit dem amtierenden dänischen Meister kommt er in Ilsenburg erstmals am Freitagabend zum Einsatz: Gegner ist um 17 Uhr Bundesligist HC Erlangen.

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