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Schmegner-Sieben stoppt Negativserie eindrucksvoll

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Handball, Sachsen-Anhalt-Liga Ilsenburg - Wittenberg 25:17

Schmegner-Sieben stoppt Negativserie eindrucksvoll
Von Ingolf Geßler
 
 
Anja Hoffmann, die sich in dieser Szene gleich gegen zwei Wittenbergerinnen behauptet, brachte nach einer nervösen Anfangsphase die nötige Ruhe ins Spiel des HV Ilsenburg.
 
Anja Hoffmann, die sich in dieser Szene gleich gegen zwei Wittenbergerinnen behauptet, brachte nach einer nervösen Anfangsphase die nötige Ruhe ins Spiel des HV Ilsenburg. | Foto: Ingolf Geßler

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Verbleib in der Sachsen-Anhalt-Liga haben die Handballfrauen des HV Ilsenburg eingefahren. Gegen den Tabellenneunten HBC Wittenberg behielt die Schmegner-Sieben überraschend deutlich mit 25:17 die Oberhand.

 

Ilsenburg l Beide Teams traten ersatzgeschwächt zum Auftaktspiel der Rückrunde in der Sachsen-Anhalt-Liga an, lediglich zwei Wechselspielerinnen saßen auf den Bänken. Zumindest für die Harzerinnen war dies im Verlauf der bisherigen Saison schon ein gewohntes Bild. Nach dem 25:24-Sieg im Hinspiel hatten sich die HVI-Frauen auch diesmal fest vorgenommen, beide Punkte im Harz zu belassen.

Zu Beginn zeigte sich jedoch, dass die jüngste Niederlagenserie ihre Spuren hinterlassen hatte. In der Anfangsviertelstunde agierten die Gastgeberinnen zu verkrampft und zeitweise zu unentschlossen. Folgerichtig führte der HBC Wittenberg nach 13 Minuten mit 6:4.

In dieser Phase brachte die eingewechselte Anja Hoffmann Ruhe in das Spiel. Verbunden mit einer offensiveren Deckung, fanden die Ilsenburgerinnen nun deutlich besser in die Begegnung. Die Gäste bissen sich im weiteren Verlauf an der von Carolin Gille und Anne Greife gut organisierte Abwehr die Zähne aus, während der HVI die abgewehrten Bälle mit Tempogegenstößen in einfache Tore ummünzte.

Auch die Rote Karte gegen Carolin Gille in der 42. Minute änderte nichts am weiteren Spielverlauf. Da die Wittenbergerinnen nun auch kräftemäßig deutlich abbauten, konnte das Schmegner-Team weiterhin sehenswerte Tempogegenstöße laufen. Die Konter wurden durch Claudia Gasz, Saskia Ehmig und Stefanie Blum immer wieder erfolgreich abgeschlossen, alle drei Außenspielerinnen glänzten mit sieben Treffern. Zudem führte Anna Bauer in den letzten 20 Minuten klug Regie und setzte ihre Mitspielerinnen gegen die offensive Deckung der Gäste immer wieder gut in Szene. So wurde die Führung kontinuierlich zum überraschend hohen, aber vollauf verdienten 25:17-Heimsieg ausgebaut.

"Es war ein Sieg der gesamten Mannschaft. Nach der deutlichen Vorwochenniederlage war dieses Erfolgserlebnis auch für die Moral aller Spielerinnen sehr wichtig", freute sich ein zufriedener Coach Uwe Schmegner nach dem Spiel.

HV Ilsenburg: Türke, Groero Linares - Hoffman, Greife (3), Bauer, Gasz (7), Ehmig (7), Blum (7), Liebecke (1), Gille;
Zeitstrafen: HVI 5 + Rot für Gille (42.)- Wittenberg 3; Siebenmeter: HVI 0 - Wittenberg 7/4.


Der HV Ilsenburg hat seine erste Heimniederlage in der laufenden Verbandsliga-Saison kassiert

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Gegen den Aufstiegsanwärter Germania Borne zog das Team von Trainer Jens Kleinert trotz eines starken Aufbegehrens in der zweiten Halbzeit mit 22:26 den Kürzeren. Anzeige Ilsenburg l In der ersten Halbzeit war der Tabellenzweite aus Borne das bessere Team, die 1:0-Führung sollte gleichzeitig die letzte für den HV Ilsenburg bleiben. Germania Borne erzielte drei Treffer in Folge, die 5:1-Deckung der Hausherren brachte nicht den gewünschten Erfolg. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bauten die Gäste ihre Führung auf 6:3 aus, ehe die Ilsestädter mit einem Zwischenspurt zum 8:9 den Anschluss herstellten. Die Schlussphase der ersten Halbzeit ging dann aber wieder eindeutig an die Gäste. Mit fünf Treffern in Folge wuchs der Vorsprung auf 14:8 an, zum Ende des ersten Spielabschnittes deutete bei einer Fünf- Tore-Führung (15:10) vieles auf einen souveränen Auswärtserfolg des Aufstiegsanwärters hin. Mit Beginn der zweiten Halbzeit fanden die Ilsenburger deutlich besser ins Spiel. Borne ließ einige gute Chancen liegen, doch der HVI verpasste mehrfach die Chance, den Rückstand zu verkürzen. Stattdessen baute Germania Borne den Vorsprung bis zum Spielstand von 14:20 sogar auf sechs Tore aus. Doch dann setzte der HV Ilsenburg zur Aufholjagd an. Die Abwehr mit einem starken Adrian Senkbeil zwischen den Pfosten packte nun energisch zu, während sich im Angriff die Umstellung auf zwei Kreisspieler bezahlt machte. Der HV Ilsenburg erzielte fünf Treffer in Serie, spätestens als Fabian Hoffmann den Anschluss zum 19:20 herstellte, war die Harzlandhalle am Kochen. Zwar zog Germania Borne schnell wieder auf 23:20 davon, doch der HV Ilsenburg stellte umgehend wieder den Anschluss her. Die Schlüsselszenen folgten beim Spielstand von 22:23, als nach einem Konter Fabian Hoffmann den Pfosten traf und Robin Hausmann im Nachwurf den möglichen Ausgleich vergab. Als dann auch noch Normen Müller beim Stand von 22:24 vom Siebenmeterpunkt nur den Pfosten traf, war die Partie gelaufen. Zu allem Überfluss sah der frisch gebackenene Vater Mario Dallmann eine Rote Karte, wegen Schiedsrichter-Beleidigung droht ihm nun eine Sperre. "Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit eine tolle Moral gezeigt und mit großem Kampfgeist den Anschluss hergestellt. In der entscheidenden Phase haben wir einfach zu viele Zeitstrafen kassiert und mehrere Hunderprozentige nicht genutzt, das war schließlich unser Genickbruch", fasste HVI-Coach Jens Kleinert nach Spielschluss zusammen.

HV Ilsenburg: Homann, Senkbeil - Eckardt (4/2), Hausmann (6), Dallmann (2), Hoffmann (2), Kausch (2), Kays, Müller (4/3), Sadowski (1), Scharun (1), Kleinert, Fiebig, Gohlke; Zeitstrafen: HVI 6 + Rote Karte gegen Mario Dallmann (58.) - Borne 3; Siebenmeter: HVI 7/5 - Borne 4/2

Aufbäumen in letzten Minuten

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Handball, Sachsen-Anhalt-Liga Haldensleben - Ilsenburg 46:17 (22:6)



Claudia Gasz versuchte auf Linksaußen mehrfach, zum Torabschluss zu kommen. Hier setzt sie sich gegen Katrin Daul (l.) und Claudia Kühne vom HSV durch. | Foto: Florian Bortfeldt

Haldensleben/Ilsenburg (fbo) l Eine deutliche Niederlage haben sich die Damen des HV Ilsenburg beim Mitaufsteiger HSV Haldensleben II eingefangen. In der Ohrelandhalle hieß es nach 60 Minuten aus Sicht der Gäste 17:46 (6:22). Für die Harzerinnen war es inzwischen die achte Niederlage nacheinander, dadurch bleibt das Team vorerst auf dem vorletzten Tabellenrang.

Dünne Personaldecke wird Ilsestädtern zum Verhängnis

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Die Handballer des HV Ilsenburg sind einmal mehr mit leeren Händen von einem Gastspiel der Verbandsliga Nord heimgekehrt. Beim Spitzenreiter Magdeburger SV 90 musste sich das Team um Spielertrainer Jens Kleinert mit 34:25 geschlagen geben, allerdings täuscht das klare Ergebnis über den wahren Spielverlauf hinweg. Anzeige Zum wiederholten Mal traten die Ilsenburger mit einem Minikader die Fahrt zum Auswärtsspiel an. Mario Dallmann und Martin Kays blieben wegen bevorstehender Vaterfreuden daheim, zudem mussten einige Spieler arbeitsbedingt passen. Somit standen für die Partie beim Spitzenreiter neben den beiden Keepern lediglich sieben Feldspieler zur Verfügung. Ein Engpass, der sich gerade in den entscheidenden Phasen des Spiels negativ auswirkte. Über weite Strecken der Partie boten die Ilsenburger dem Tabellenführer ordentlich Paroli, lagen Mitte der ersten Halbzeit sogar mit 8:6 in Führung. Die Deckung der Ilsenburger stand ordentlich, einzig Christian Dreibrodt im rechten Rückraum bekamen die Ilsestädter nie richtig in den Griff. Mit seinen 15 Treffern hatte er maßgeblichen Anteil am Sieg des Spitzenreiters. Die Schlussphase des ersten Abschnitts ging eindeutig an den MSV 90, bis zur Pausensirene zogen die Elbestädter auf 17:11 davon. In den ersten Minuten nach Wiederanpfiff wuchs der Vorsprung bis zum Spielstand von 24:14 erstmals auf zehn Tore an, damit war die Partie vorzeitig entschieden. In der Schlussviertelstunde war den Ilsenburgern der große Kräfteverschleiß durch mangelnde Alternativen auf der Wechselbank deutlich anzumerken. Beim Versuch, den Rückstand zu verkürzen, wurden viele Angriffe zu überhastet abgeschlossen und den Magdeburgern leichte Treffer ermöglicht. Die Moral der Kleinert-Sieben war jedoch ungebrochen, somit blieb der Rückstand bis zur Schlusssirene nahezu konstant. "Es ist ärgerlich, denn trotz des deutlichen Sieges war der Gegner nicht viel besser als wir. Ärgerlich auch deshalb, weil sich die Personalprobleme in Auswärtsspielen schon durch die gesamte Saison ziehen. Trotzdem geht ein Lob an die gesamte Mannschaft, die bis zur Schlusssirene alles gegeben hat", so das Fazit von HVI-Trainer Jens Kleinert.

HV Ilsenburg: Homann, Senkbeil - Eckardt (3), Müller (6), Hausmann (8), Sadowski (1), Hoffmann (3), Kausch (3), Kleinert (1); Zeitstrafen: Magdeburg 2 - HVI 4; Siebenmeter: Magdeburg 3/3 - HVI 2/1

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