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Abschied von Finn Lemke beim SCM

Veröffentlicht in Turnier 2017.

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Wiedersehen mit Finn beim 27. IKMG Turnier in Ilsenburg

Finn Lemke im Interview

Finn Lemke: "Am 12.Juli ist Trainingsstart bei der MT Melsungen. Ich hoffe, dass ich es genau schaffe, aber es wird knapp. Ich freue mich schon sehr auf das Klaus Miesner Gedenkturnier vom 11.-13.August in Ilsenburg. In der Harzlandhalle versuche ich in jedem Fall dabeizusein. Ich bin froh, dass Melsungen teilnimmt. Es ist ein super Turnier. Rundum top organisiert, hochkarätige Mannschaften am Start. Da freue ich mich drauf. Besonders viele bekannte Gesicht wieder einmal zu sehen..."

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Hoffmann verwandelt nervenstark

Veröffentlicht in 1. Männermannschaft.

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Was für eine Dramatik: Nach deutlichem Rückstand drehte der HV Ilsenburg beim HT 1861 Halberstadt das Derby noch zu seinen Gunsten.

Matthias Eckhardt steigt zum Wurf hoch. Mit zwei Toren hatte er im Derby auch seinen Anteil am hauchdünnen Auswärtssieg in Halberstadt. Foto: Ralph Nehrkorn

Matthias Eckhardt steigt zum Wurf hoch. Mit zwei Toren hatte er im Derby auch seinen Anteil am hauchdünnen Auswärtssieg in Halberstadt. Foto: Ralph Nehrkorn

Halberstadt (fbo) l HVI-Trainer Andreas Simon musste auf Jan Pesenecker, Michael Gohlke, Markus Czaja und Lenny Rinke verzichten. Als Verstärkung nahm er Spieler der zweiten Mannschaft mit.

Im letzten Heimspiel dieser Saison hatten sich die Handballer des HT 1861 Halberstadt gegen den Tabellenzweiten einiges vorgenommen, auch um den Klassenerhalt zu sichern.

Dieses Derby hatte am Sonntagnachmittag alles, was ein Derby haben soll: Das Niveau stimmte, beide Teams warfen alles in die Waagschale und es war vor allen Dingen spannend. In der temporeichen ersten Halbzeit waren die Domstädter das klar bessere Team.

Nach einem ausgeglichenem Beginn (3:3/ 6.) übernahmen die Gastgeber das Kommando. Über eine richtig starke Abwehr mit einem gut haltenden Jens Hoffmann im Tor waren viele Ballgewinne zu verzeichnen, die mehrfach zu erfolgreichen Kontern durch Robert Huber und Jonas Harbach genutzt wurden. Im Angriff zog Marco Eulenstein klug die Fäden und brachte die Rückraumspieler Torsten Reuner und Gerd Uhlmann immer wieder in aussichtsreiche Positionen. Diese nutzten ihre Chancen zu Toren und so zogen die Halberstädter über ein 8:4 (12.) und 14:8 (15.) bis auf 17:8 (20.) mit neun Toren davon. Das war eine heikle Phase für den HVI, der durch eine Auszeit versuchte, Ordnung in sein Spiel zu bringen. Dies gelang den Gästen auch und sie verkürzten den Rückstand bis zum Halbzeitpfiff auf sechs Tore (20:14). „Die erste Halbzeit fand mehr oder weniger ohne uns statt“, bilanzierte der Ilsenburger Coach Andreas Simon. „Wir haben zu oft die falschen Entscheidungen im Angriff getroffen und in der Defensive keinen Zugriff gefunden.“ Zu allem Überfluss verletzte sich auch Jaroslaw Zuzanek noch, fiel für den Rest der Partie aus.

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie bis zur 45. Minute ausgeglichen. Über die Zwischenstände von 24:18 (40.) und 25:21 (45.) konnte der HT 1861 seinen Vorsprung aus der ersten Halbzeit noch halten.

Doch dann zeigten die Gäste, warum sie auf dem zweiten Tabellenplatz der Verbandsliga Staffel Süd stehen. Während die Halberstädter das spielerische Niveau nicht mehr halten konnten und auch kräftemäßig spürbar nachließen, wusste sich der HVI nochmals zu steigern. Mario Dallmann zog gekonnt die Strippen auf der Mitteposition und Norman Hoffmann, Ex-Halberstädter, im linken Rückraum nun klug die Fäden, brachte seine Nebenleute aussichtsreich in Wurfpositionen oder war selbst erfolgreich. So verkürzten die Gäste Tor um Tor und gingen mit dem 30:29 (55.) selbst erstmals in Führung. Zuvor hatten sie auch eine dreifache Unterzahl gemeistert. Die Halberstädter bäumten sich gegen die drohende Niederlage auf. Angetrieben von Torsten Reuner glichen sie dreimal (30:30/ 57., 31:31/ 58., 32:32/ 59.) aus. Es sah alles nach einem Unentschieden aus.

Eine völlig unnötige und harte Abwehraktion von Gerd Uhlmann auf Rechtsaußen ahndeten die Schiedsrichter in der Schlusssekunde mit einem Siebenmeter für den HV Ilsenburg. Diese Chance ließen sich die Gäste nicht nehmen und der Halberstädter Norman Hoffmann verwandelte den fälligen Strafwurf souverän zum am Ende sicher auch glücklichen Sieg für den Tabellenzweiten.

Gästecoach Simon: „Zugegeben, das war ein brutales Ende für den HT. Wir sind natürlich glücklich. Das Team hat eine tolle Moral gezeigt, alles gegeben. Die Vize-Meisterschaft kann uns keiner mehr nehmen.“

 

HT 1861 Halberstadt: Hoffmann, Friedrich - Uhlmann (4), Fröhlich, Reuner (8), Liebscher, Huber (4), Harbach (7), Hamann (3), Lehmann (2), Eulenstein (3), Dietrich, Dörge, Kahle.

HV Ilsenburg: Homann, Deuring - Fahrtmann (5), Zuzanek, Hoffmann (10/4), Bittner, Schneider (1), Eckhardt (2), Dallmann (3), Kunze (8/3), Kausch (3), Hain, Müller.

Strafwürfe: HT 7/5, HVI 7/7; Zeitstrafen: HT 5, HVI 8.

Ilsenburger Herren setzen sich Krone auf

Veröffentlicht in 2. Männermannschaft.

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An zwei Tagen hat der Spielbezirk West im Rahmen der „Final 4-Turniere“ die Pokalsieger 2017 ermittelt.

Bei den Herren holte sich die Reserve des HV Ilsenburg den Bezirkspokal 2017. Foto: Ottfried Junge

Bei den Herren holte sich die Reserve des HV Ilsenburg den Bezirkspokal 2017. Foto: Ottfried Junge

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Oschersleben l Bei den Herren siegte der HV Ilsenburg II, bei den Damen triumphierte am Ende der TSV Wefensleben.

Für den Auftakt im Bewos Sportzentrum Oschersleben sorgten am Sonnabend die Männer der Gilde. Nach dem deutlichen 19:11 im Halbfinale gegen den Staffelkonkurrenten der Bezirksklasse, den TSV Wefensleben, ließ die mit einigen Spielern der ersten Mannschaft verstärkte Ilsenburger Sieben ein 14:11 im Endspiel gegen den Gastgeber SV Lok Oschersleben folgen. Das Team von Trainer Christian Goedecke feierte den Bezirkspokalsieg anschließend mit einer Sektdusche unter der Dusche.

Umkämpftes Endspiel

Zu den Verstärkungen aus der Verbandsligamannschaft meinte er: „Das haben wir nur gemacht, weil zwei sehr wichtige Akteure fehlten. Dafür habe ich Michael Gohlke und Norman Hoffmann nominiert. Zwei der Verstärkungen haben ohnehin schon vorher im Pokalwettbewerb für uns gespielt.“ Das Endspiel gegen die Hausherren war lange umkämpft, das bestätigte auch Goedecke: „Das 14:11 hört sich deutlicher an, als es wirklich war. Im Finale ging es Spitz auf Knopf zu. Oschersleben war dran, die Partie hätte auch kippen können.“

So aber nahmen die Harzer den „Pott“ mit nach Hause. Als ausschlaggebend für den Triumph nannte der HVI-Coach die Tagesform seiner Mannschaft: „Alle waren absolut heiß auf den Pokal. Dazu kommt eine überragende Defensivleistung. Nur 22 Gegentore in 80 Minuten können sich sehen lassen.“ Die Organisation sah Goedecke positiv. „Das war gut, der zeitliche Ablauf passte, entgegen unserer Befürchtungen im Vorfeld. Es hat allen gefallen.“

Die Halbfinalpaarungen wurden auch bei den Damen erst vor Ort ausgelost. Losglück oder -pech?! – Es kam jedenfalls zum „ewig jungen Duell“ zwischen den beiden Harzer Vertretern HV Ilsenburg und dem HT 1861 Halberstadt. In der Punktspielsaison behielt Staffelsieger HVI zweimal knapp die Oberhand, auch dieses Mal sollte es umkämpft zur Sache gehen – „aber nie unfair“, wie Uwe Schmegner vom HVI ergänzte. Knapp mit 16:15 zog dessen Team in das Endspiel ein. Hier waren die Kräfte aber spürbar schnell verbraucht, denn der TSV Wefensleben lag schnell vorne und baute den Vorsprung stetig aus.

Zwar stellte HVI-Trainer Uwe Schmegner in einer Auszeit seine Abwehr um, doch die Manndeckung gegen Wefenslebens beste Akteurin hatte nur kurz einen positiven Effekt. Der TSV setzte sich am Ende mit zehn Toren Differenz durch, Schmegners Pokalfazit: „Schlussendlich hat man gesehen, dass wir kaum Wechselspielerinnen und damit nur begrenzte Möglichkeiten hatten. Vor dem Finale war uns klar, dass es eng werden würde. Wefensleben hat das gut gemacht. Uns fehlte es nach dem kraftraubenden Prestigeduell mit dem HT 1861 auch an Konzentration. Das soll keine Ausrede sein, denn es ist ja fraglich, ob wir dem Gegner in voller Besetzung erfolgreicher begegnet wären.“ Schmegner lobte die Organisation: „Das war sicherlich sehr gut. Eigentlich mag ich diese Turnierform weniger, würde ein Hin- und Rückspiel bevorzugen, auf der anderen Seite hatte das Charme, vier Teams gemeinsam an einem Tag in einer Sporthalle.“

Damen spenden Prämie

HT-Trainer Denis Schmid hatte auf Wefensleben als ersten Kontrahenten im Halbfinale gehofft. „Es waren zwar die vier besten Teams der Saison vor Ort – somit war es im Grunde egal, gegen wen man spielen muss, dennoch hätte uns die Spielanlage des TSV wohl eher gepasst. Bei Ilsenburg, dem souveränen Meister unserer Liga, war es schon vom Kopf her eine schwierige Angelegenheit. Man hat aber gesehen – wir waren dran. Anfang der zweiten Halbzeit hat es sich entschieden, als wir beim 10:10 mehrere Chancen nicht genutzt haben.“ Den Vergleich gegen Oschersleben im kleinen Finale nutzte Schmid auch zum Testen. „Ich habe bewusst Spielerinnen mit Perspektive gebracht, damit auch sie Spielanteile bekommen und ein Gefühl für den Wettkampf bekommen.“

Der Vorsitzende des Spielbezirkes West, Hagen Becker, lobte Gastgeber SV Lok für die tolle Organisation an beiden Tagen. „Der Verein hat sich gute Noten verdient. Das hat Lust und Laune gemacht, so etwas in Zukunft wieder durchzuführen. Dass die Frauen ihre Prämien der Krebshilfe gespendet haben zeigt, dass wir eine Handballfamilie sind. Gleichzeitig wurde die Sinnhaftigkeit verdeutlicht, auf Eintrittsgelder zu verzichten, stattdessen hatte der Veranstalter um Spenden gebeten. Das wurde positiv angenommen.“

HV Ilsenburg, Damen: Groero-Linares - Gasz, Greife, Großmann, Bauer, Ehmig, Liebecke, Abel, Dylla; Trainer: Uwe Schmegner; Maria Meyer (Physio).

HT 1861 Halberstadt, Damen: Zabel, Loß - Richter, Sawall, Fröhlich, Konitzer, Kopp, Möller, Vieth, Kayser, Becker, Rudolph; Trainer: Denis Schmid; Claudia Jakobi, Michael Rost (Betreuer).

HV Ilsenburg, Herren: Gelinski, Deuring - Natzenberg, Schneider, Bittner, Drechsler, Parlesack, Gohlke, Dallmann, Fuchs, Ebeling, Hoppe, Hoffmann, Zuzanek; Trainer: Christian Goedecke.

Ilsestädtern fehlt Effizienz vor Tor

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Der HV Ilsenburg muss nach der Niederlage in Erdeborn wieder um die Vize­meisterschaft der Handball-Verbandsliga zittern.

 
Markus Czaja war in Erdeborn mit sieben Treffern bester Ilsenburger Werfer, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Ingolf Geßler

Markus Czaja war in Erdeborn mit sieben Treffern bester Ilsenburger Werfer, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Foto: Ingolf Geßler

Von Ingolf Geßler

Ilsenburg l Die Ilsestädter brauchten einige Zeit um sich mit den Begegebenheit in Erdeborn anzufreuden. Zum einen war der Hallenboden auffallend schief, zum anderen herrschte Wachsverbot. Zwar gingen die Gäste durch Kreisspieler Sebastian Kausch mit 1:0 in Führung, wie sich später herausstellte, sollte dies gleichzeitig die letzte für den Tabellenzweiten bleiben. Viele technische Fehler und Ballverlusten ließen die HV Ilsenburg bis zur neunten Minute mit 2:6 ins Hintertreffen geraten.

Mit einer frühen Auszeit wollte Coach Andreas Simon einige Abstimmungen vornehmen und etwas Ruhe ins Spiel bringen, diese Maßnahme brachte aber nicht den erhofften Erfolg. Bis zum 10:6 (15.) blieb der Rückstand konstant, wobei die Deckung unbekannte Lücken zeigte, die immer wieder zu Toren vom Kreis oder Rechtsaußen führten. Keeper Jan Pesenecker verhinderte mit starken Paraden einen höheren Rückstand. Durch eine schwache Chancenverwertung wuchs der Rückstand sogar auf 9:15 an (22.). Es folgte die stärkste Phase des HVI, der dank einer sicheren Deckung und schnellen Angriffe über Markus Czaja auf zwei Tore herankam (13:15, 26.). Bei diesem Rückstand blieb es bis zum 17:15 zur Pause.

Eine intensive Analyse in der Kabine, die vor allem das Abstellen der eigenen Fehler als Maßnahme hervorbrachte, sollte nach dem Seitenwechsel die Wende herbeiführen. „Doch wir begannen mit einer völligen Blockade, ein Fehlabspiel und ein überhasteter Wurf ließen den Rückstand auf vier Tore anwachsen“, berichtet HVI-Coach Andreas Simon. Zwar kämpften sich seine Schützlinge immer wieder heran, die Möglichkeit den Anschluss oder Ausgleich herzustellen, wurde aber in auffälliger Regelmäßigkeit durch das Auslassen klarster Chancen vergeben. So wurde beim Stand von 25:24 (47.) gleich zweimal freistehend der Torwart angeworfen, drei Minuten später wurde der Ausgleich durch einen verworfenen Siebenmeter verpasst.

Als sich der HV Ilsenburg beim Stand von 28:26 (55.) einen technischen Fehler und einen der zahlreichen Fehlwürfe leistete und auch noch zwei umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen getroffen wurden, zog der BSV „Fichte“ auf 30:26 davon und entschied das Spiel zu seinen Gunsten.

„An die Bedingungen haben wir uns gut angepasst, letztlich sind wir an der eigenen Chancenverwertung gescheitert. Dennoch muss ich den Jungs ein Lob zollen: obwohl wir mit einem kleinen Kader angereist sind und kaum Wechselmöglichkeiten hatten, haben sie eine tolle Moral gezeigt und sich immer wieder heran gekämpft. Auch wenn nach dem Spielverlauf am Ende sogar mehr möglich war. Durch die Siege der beiden Mitkonkurrenten wird es eine enge Kiste mit der Vizemeisterschaft“, erwartet Andreas Simon mit den noch anstehenden Derby beim HT 1861 Halberstadt am 30. April und dem Saisonabschluss eine Woche darauf gegen den HC Burgenland II ein enges Saisonfinale.

HV Ilsenburg: Pesenecker, Homann - Czaja (7), Rinke (3), Fahrtmann (5), Hoffmann (1), Zuzanek (4), Kausch (7), Matthies (1), Rasch, Beck;

Zeitstrafen: BSV Erdeborn 3 - HV Ilsenburg 3; Siebenmeter: BSV Erdeborn 3/2 - HV Ilsenburg 7/4.

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