Ilsenburg. Wesentlich geschlossener als einen Tag zuvor bei der Niederlage beim BSV 93 Magdeburg trat die Sieben gegen die spielstarken Gäste an. " Bei der 24 : 31-Niederlage in Magdeburg waren wir abwehrtechnisch unterlegen. Gegen Biederitz haben wir deutlich mehr gegeben. Die Defensivarbeit war sensationell ", lobte der HVI-Trainer seine Mannschaft. In der Tat legte Ilsenburg eine bemerkenswert gute erste Spielhälfte vor. Über das 3 : 0 und 4 : 3 erhöhte der HVI auf 9 : 5, später 15 : 6. Die Biederitzer Gäste fanden nicht in die Partie, denn die Harzer Abwehr präsentierte sich als Bollwerk. Daher waren die neun Gegentore bis zur Pause absolut erwähnenswert.
Die Begeisterung und den Einsatzwillen nahmen die Gastgeber mit in die zweite Halbzeit. Auch die Reservespieler Andreas Drechsler und Eric Kunze hatten diesmal ihren Anteil daran. Beim 20 : 15 lag der HVI weiter deutlich vorne, aber der Kräfteverschleiß der Harzer – es war das vierte Spiel innerhalb von neun Tagen – war jetzt unübersehbar. Die Puste ging den Gastgebern in diesem rassigen Duell etwas aus, denn beim 24 : 23 waren die Biederitzer plötzlich wieder auf Tuchfühlung. Mit Köpfchen und der entsprechenden Einstellung verteidigten die Ilsenburger jedoch den Vorsprung. Kurios : Wenige Minuten vor dem Ende schickten die Unparteiischen Eckardt nach dritter Zeitstrafe vom Feld. Allerdings saß dieser während der Deckungsarbeit immer auf der Bank. Auch der entsprechende Hinweis vom Zeitnehmertisch wurde dabei von den Männern in Schwarz außer Acht gelassen. Mit lediglich vier Mann auf der Platte avancierte jetzt Kays zum " Goalgetter ". Zwei wichtige Tore erzielte er in der für den HVI kniffligen Phase. Letztendlich erkämpften sich die Harzer den verdienten 32 : 28-Sieg.














